JoelHavea
Wann:
8. Mai 2018 um 20:00
2018-05-08T20:00:00+02:00
2018-05-08T20:30:00+02:00
Wo:
Ponyhof Club
Klappergasse
60594 Frankfurt am Main
Deutschland
Preis:
AK: 10 Euro VVK: 12 Euro

Das Joel Havea Trio veröffentlicht am 31.03.17 das Studioalbum „Setting Sail“ über das eigene Label Tunetastic Records (Finetunes, Cargo). Auf eigene Faust von Australien nach Europa unterwegs durch die Welt, so kannte man bislang den Singer/Songwriter Joel Havea. Gemeinsam mit seiner Band, dem Joel Havea Trio, macht er nun “Leinen los” und bricht zu neuen Ufern auf – im Gepäck das Album „Setting Sail“, das am 31.03.2017 auf dem eigenen Label Tunetastic Records erscheint.

Die Zeiten, in denen Joel Havea alleine mit seiner Gitarre durch die Weltgeschichte schipperte, sind vorbei. Der in Tonga geborene und in Melbourne aufgewachsene Sänger und Songschreiber hat mit Hamburg seine Wahlheimat gefunden und sich genau hier Verstärkung geholt. Als Joel Havea Trio, mit Leo Lazar (Drums & Gesang) und Arnd Geise (Bass) in der Rhythmussektion – beide keine Unbekannten in der deutschen Musikszene – fährt das Joel Havea Trio nun mit voller Kraft und Freude voraus, und das hört man auch.

Man nennt Joel den Mann vieler Talente. Wie auf den vorherigen Alben mischt Havea Soul und Pop mit Blues, Reggae und Funk, Jazz und Country, und verbindet sie mit der unbeschwerten Entspanntheit seiner zwei Heimaten. Den Boost, die unverwechselbare Energie von „Setting Sail“, liefern Lazar und Geise. Unverkennbar stimmt die Chemie zwischen den dreien, und so verleihen sie dem Album eine einzigartige klangliche Vielfalt, sowie einen homogenen Sound, eine tiefe Seele, die der Hörer sofort spürt. Mal grooven sich die eingängigen Melodien direkt in die Füße, mal schweben sie ganz sanft ins Ohr – verteilen sich im Rest des Körpers um zu bleiben.

Inhaltlich transportiert „Setting Sail“ ein Gefühl des Aufbruchs, das sich auch in den Texten widerspiegelt. Mal optimistisch, mal melancholisch, aber auch kritisch und nachdenklich zeigen sich die drei auf ihrer Reise ins Ungewisse. Hinter der lässigen Musik steckt eine Tiefgründigkeit, gespickt mit persönlichen Einblicken in die Gedankenwelt Haveas. Immer mit an Bord ist der Bezug zum Meer, der sprichwörtlich rote Faden, der sich durchs Album zieht. Es beginnt mit „Break“ einem Funk-Rock Brett und dem Appell, sich in den wachsenden Ansprüchen an sich selbst auch mal eine Pause zu gönnen. Nach einem aufgeladenen Anfang folgen „Cityboy“, eine soulige Kritik am privatisierten Gefängnissystem der USA, und der, durch die Geschichte des deutschen Reggae-Musiker Gentleman, inspirierte Track „Little Longings“. Neben der Single „Another Day“ bilden heimliche Höhepunkte das persönlich-melancholische „Hard ToSay“, und der Titelsong „Setting Sail“, eine jazzig-entspannte Ballade über das Reisen, den Wunsch nach Abenteuer und Veränderung. Mit Country-Einflüssen und Piano-Klängen zeigt „A Teary Goodbye“ kurz vor Schluss die Schattenseiten des Reisens, die Havea nur allzu gut aus eigener Erfahrung kennt.

Am Ende von „Setting Sail“ bleibt die große Sehnsucht. Und der Wunsch entsteht: „Setting Sail“ immer wieder zu hören – auf der nächsten Reise, mit Freunden und ganz bestimmt live beim nächsten Konzert.

 

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